28. Mai 2022

Blood+ Vol.3

Studio
Der Anime wurde vom Studio ‚Production I.G.‚ und dem Produktionsstudio ‚Aniplex‚ im Jahre 2005 produziert. Diese Studios waren auch schon verantwortlich für xxxHolic, Vision of Escaflowne, Love Hina, Blood-C und einige andere Anime-Filme und -Serien.

Die Serie basiert auf dem Anime-Film ‚Blood – The Last Vampire‚, zu dem es auch eine Manga-Reihe, Videospiele, wie auch Romane gibt.

Aufmachung, Extras und Umfang
Hat man die Box zum ersten Mal in der Hand, sieht man das FSK 16-Logo, welches durch die Entfernung der Folie verschwindet. Vol. 3 ist eine Schuberbox. Somit entnimmt man den Inhalt des Schubers, so hat man eine Hülle in Händen, die zum Aufklappen ist und in welcher sich die zwei DVDs befinden. Ein Booklet ist in diesem Umfang nicht enthalten, jedoch findet man Informationen zur Serie auf der Rückseite des Schubers.
Nimmt man die Disks, auf denen ebenfalls das Bild des Covers wiederzufinden ist, heraus, kann man zweimal den Titel „Blood+“ in hellroter Schrift auf dunkelrotem Grund lesen. Das Cover der DVDs zieht ebenfalls das Bild des Schubers, wie das FSK 16 Logo und ein kleines ‚peppermint anime‘-Logo.

Ist eine DVD im entsprechenden Abspielgerät eingelegt, gelangt man direkt ins Startmenü, in welchem das erste Intro „Aozora No Namida“ von Hitomi Takahashi zu hören ist. Der Hintergrund des Startmenü besteht aus dem Bild, welches man vom Cover und den Disks her schon kennt bzw. einem weiterem passenden Bild, dem Serientitel, wie auch der Angabe der DVD und der Angabe der Episoden, welche auf den DVDs zu finden sind.
Das Startmenü besteht selbst aus der Auswahl „Start“, „Episoden“ (in der man die Episoden direkt ansteuern kann), der direkten Auswahl der Sprache (wählbar zwischen Deutsch und Japanisch), wie der Ein- und Ausstellung der deutschen Untertitel. Ebenso hat man die Möglichkeit sich direkt die Credits anzuschauen.

Bild, Ton, Untertitel
Das Bildformat, in dem die Folgen vorliegen, ist 4:3.
Tonspuren sind in deutscher und japanischer Sprache vorhanden und in Dolby Digital 2.0.
Ebenso gibt es deutsche Untertitel, welche man einschalten kann.
Die Untertitel werden passend zum Gesprochenen der japanischen Tonspur angezeigt. Zeitliche kleine Unterschiede lassen sich im Vergleich der Untertitel mit dem Timing der deutschen Synchronisation feststellen. Ebenso entsprechen die deutschen Untertitel nicht dem gesprochenen in der deutschen Synchro, was aber zu erwarten ist, da diese sich mehr am Japanischen wohl orientieren.

Film, Folgen und Inhalt
Die Blood+ Vol.3 Box enthält die Folgen 21 bis 30 von insgesamt 50 Folgen, die die Serie umfasst.

Saya erhielt Informationen über ihre Vergangenheit bzw. über sich selbst und das betrifft vor allem die Tatsache, dass sie kein Mensch ist, wie sie immer annahm. Sondern sie ist ein Chiropteran. Ein Wesen, was menschliches Blut zum Leben benötigt. Ebenso erfuhr sie, dass die Organisation ‚Red Shield‘ sie im falschen Glauben ließ und es ihr dieses Wissen verschwiegen hatte. Daher macht sie sich auf zum Zoo, denn dies soll der Ort sein, an dem ihre Geschichte begann. Dort angekommen kehren einige ihrer alten Erinnerungen zurück, wie an ihre Kindheit, ihre Vergangenheit mit Haji und auch an Diva, ihre Schwester. Sie trifft ebenfalls auf Diva und ihrem Chevalier Salomon, aber das sind nicht die einzigen Gestalten, die ihren und Haji’s Weg kreuzen.

Genre und Altersfreigabe
Der Anime kann man in die Genre „Horror“, „Seinen“, „Action“ und „Fantasy“ eingliedern.
Bezüglich des FSKs muss man sagen, dass es in Deutschland eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten hat.


Bemerkungen

Personen, die Kämpfe, Blut und dergleichen nicht mögen, sollten ihre Finger von der Serie lassen. Auch wenn es gezeichnet ist, gibt es Personen, die empfindlich auf so etwas reagieren.
Andererseits ist die Story, auch wenn ich selbst somit nur die Folgen 21 bis 30 kenne, sehr interessant und spannend.
Die deutschen Stimmen finde ich gut ausgewählt und die Sprecher bringen auch Emotionen herüber.

Somit würde ich der Vol.3 Box 7,5 von 10 anm.up’s geben.

Herzlichen Dank an peppermint anime, die uns ein Rezessionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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  • 80%
    Bild - 80%
  • 80%
    Ton - 80%
  • 70%
    Story - 70%
  • 70%
    Extras - 70%
75%

Kyo

Im Zeitraum von 2005-2007 war ich bei der Redaktion des ehemaligen Webradio-Projekts "anm.radio" tätig. Nach einer Pause startete das Projekt als Teil des animenmore (e.V.) im Jahr 2009 erneut, bei welchem ich ein weiteres Mal mit unter in der Redaktion tätig war. Nach Auflösung des Vereins in 2015, beschloss ich weiterhin in dieser Art in meiner Freizeit tätig zu sein und startete mein eigenes Projekt mit "Nerdjournal".

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