28. September 2020
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Spiel im Test: Sword Art Online: Alicization Lycoris (PS4)

Entwicklungsstudio Aquaria
Publisher Bandai Namco Games
Plattformen PC (Steam), Playstation 4, XBOX One
Genre (J)RPG
Preis 49,99€-109,99€ (je nach Händler und Version)
USK Ab 12 Jahren
Veröffentlichungsdatum (AT/CH/DE) 10. Juli 2020

Getestet wurde die Promo-Version für die Playstation 4.

Aufmachung und Umfang
Es gibt für die verschiedenen Systeme, auf denen das Spiel erscheint, jeweils eine Standard und eine Deluxe Version. Einziger Unterschied zwischen diesen ist, dass bei der Deluxe Version noch ein Premium Pass (mit 2 Erweiterungen und einem besonderen Kostüm) und die 4 Kostüme aus dem Wettbewerb beinhaltet ist.

Ansonsten liegt der Version noch das Spiel bei, was natürlich auch in der Standard Version enthalten ist.

Audioausgabe ist in japanisch, aber die Untertitel, wie das Menü sind in deutscher Sprache. Somit werden sich die Fans der Originalfassung sehr freuen, da man hier auch wieder diese hat. Freunde der deutschen Synchronversion gehen hier leider leer aus, da man die Sprachausgabe nicht ändern kann.

Steuerung, Story, Charaktere
In diesem Spiel kann man zu Beginn den Charakter nicht verändern und man schlüpft in die Rolle von Kirito, da im ersten Akt die Story von Sword Art Online: Alicization zum größten Teil nacherzählt wird. Aber auch bei diesem Spiel gibt es wieder Abweichungen zur Originalgeschichte. Nach dem Kampf gegen Quinella/Administrator beginnt jedoch eine abweichende Geschichte.

Ist man an einem Punkt angelangt, schaltet man die Möglichkeit frei seinen Charakter zu verändern. Dann kann man auch einen weiblichen Charakter erstellen oder man ändert verschiedene Sachen an „Kirito“ ab. Jedoch bleibt eines erhalten: Im Spiel wird es weiterhin aus der Sicht von Kirito gesehen, somit wird dann auch der eigene Charakter als Kirito angesprochen und interagiert mit den anderen Charakteren als dieser.

Viele bekannte Gesichter aus der Welt von SAO wird man auch im Anfang nicht sehen – erst wenn man an einen bestimmten Punkt erreicht hat, wird man auf die Mädels wie Asuna, Liz oder Sinon treffen.
Ebenso gilt es dann ab diesem, dass man Romanzen mit den Mädels, wie auch mit Eugeo eingehen und darauf aufbauend stärken kann. Dies ist ein Feature, was man aus den Vorgänger Spielen her ja schon kennt. Nur diesmal wohl auch mit einem männlichen Charakter, mit dem man im Spiel zu tun hat.
Aber wie auch zuvor gibt es neue Charaktere, die für dieses Spiel extra entworfen wurden. Einer dieser Charaktere ist jemand, auf den Kirito und Eugeo treffen: Medina Orthinatos, die versucht das Haus Orthinatos zu retten und dessen alten Stand wieder herzustellen.

Während der Hauptstory darf man so einige Nebenquest erledigen, die zum größten Teil leider sehr schnell eintönig werden. Denn man darf immer wieder Zutaten sammeln, Monster besiegen, Informationen besorgen, etc. Aber nicht nur von Bewohnern bekommt man Aufgaben gestellt, sondern in den verschiedenen Bereichen der Welt stehen Statuen, deren Aufgaben gilt zu erfüllen, denn nur dadurch kann so manche Fähigkeiten freischalten oder verbessern. Ebenso gibt es Spezialattacken bzw. -techniken, die man von geheimen Statuen erhalten kann. Und diese sind leider nicht auf der Karte vermerkt, somit gilt hier: Suchen, suchen, suchen!

Meist ist man in einer Gruppe von 2-4 Personen unterwegs, wobei die restlichen Charakteren von einer KI in den Kämpfen gesteuert wird. Leider sind diese in Kämpfen eher mehr ein Hindernis als eine Hilfe…

Einen Multiplayer-Modus gibt es in gewisserweise ebenfalls. Diesen schaltet man im Laufe der Geschichte frei.

Fazit
In dem Spiel kann man auch wieder angeln, wobei man diesen Skill durch mehr angeln steigern kann. Wozu dies nützlich ist, wurde bisher uns noch nicht klar, aber es ist ein ruhiges „Extra“, wo man sich dann für ein paar Minuten an eine Stelle hinbegibt und einfach nur Fische fängt.

Manches in dem Spiel wird einem wohl erst später klar. Aber das macht wohl das Spiel aus. Denn bisher gab es noch kein SAO Spiel, wo alles direkt von Anfang an erklärt wurde. Somit reiht sich dieses Spiel da gut ein.
Wer sich auf Romanzen gefreut hat, hat hier auch dann wieder viel zu tun um bestimmte Ereignisse zwischen den Charakteren freizuschalten und zu erleben. Selbst mit Eugeo kann man diesmal etwas anbändeln.

Für SAO Fans sicherlich ein Riesenspaß, wenn man so etwas mag. Für andere, die nicht so sehr sich mit dem Franchise bisher befasst haben, wird dies eher nach einer Weile sehr schnell langweilig.
Daher eher etwas für eingefleischte Fans, die auch schon die vorherigen Teile gespielt haben.

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Sword Art Online Alicization Lycoris

59,99
8.7

Story

8.5/10

Bild

8.5/10

Ton

9.0/10

Pros

  • Untertitel in deutsch

Cons

  • Keine deutsche Sprachausgabe
Kyo

Kyo

Im Zeitraum von 2005-2007 war ich bei der Redaktion des ehemaligen Webradio-Projekts "anm.radio" tätig. Nach einer Pause startete das Projekt als Teil des animenmore (e.V.) im Jahr 2009 erneut, bei welchem ich ein weiteres Mal mit unter in der Redaktion tätig war. Nach Auflösung des Vereins in 2015, beschloss ich weiterhin in dieser Art in meiner Freizeit tätig zu sein und startete mein eigenes Projekt mit "Nerdjournal".

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