9. Dezember 2022

Disney Interactive stellt ‚Disney INFINITY‘ ein

Nach nun mehreren Jahren auf dem Markt und vielen Erweiterungen, wird nun die Spiele-Reihe Disney INFINITY eingestellt.
Neben Disney’s Toys-to-Life Spiel gibt es noch die amiibo von Nintendo und Skylander von Activision. Jedoch hatte Disney INFINITY gerade die Disney Fans angesprochen, da es in dem Spiel viele Figuren Filmen gab, die nicht nur die Spieler sammelten, sondern die Fans einzelner Filme und Serien ebenfalls.

Von Disney Infinity gibt es insgesamt drei Ableger, welche in den vergangenenen Monaten regelmäßig neue Figuren und Playsets erhielten. Ebenso hieß es noch vor kurzer Zeit, dass weitere Playsets und andere Inhalte herauskommen sollen, jedoch ein weiterer Ableger dieses Jahr nicht geplant sei. Nun wurde diese Aussage widerrufen und die Einstellung der Reihe bekannt gegeben.

Am gestrigen 10. Mai wurde dann offiziel mitgeteilt, dass in schon wenigen Monaten die Spiele-Reihe komplett eingestellt wird. Bis Juni sollen noch weitere Inhalte und Figuren zu den kommenden Kinofilmen Alice im Wunderland 2 und FIndet Dory in den Handel kommen. Durch die Einstellung der Disney INFINITY-Reihe fallen für Disney Interactive Kosten von voraussichtlich 147 Millionen US-Dollar (umgerechnet ca. 130 Millionen Euro) an, für Abschreibungen auf Anlagevermögen oder Abstandszahlungen für Mitarbeiter. Darüber hinaus wird das Entwicklerstudio Avalanche geschlossen, welches bislang für die Entwicklung von Disney Infinity zuständig war und etwa 300 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Gründe für diese Entscheidung seien vor allem das schwindende Wachstum im Genre-bezogene Geschäft, wie auch zu hohe Kosten für Entwicklung und Fertigung, wodurch das Geschäftsmodell von Disney Interactive offensichtlich nicht mehr den erhofften bzw. erwünschten Wirtschaftlichkeitszielen entspricht. Desweiteren werden von seitens Disney Interactive zukünftig keine eigene Spiele entwickelt und vermarktet, sondern diese werden an andere Entwickler lizensiert.

Quelle: IGN

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Kyo

Im Zeitraum von 2005-2007 war ich bei der Redaktion des ehemaligen Webradio-Projekts "anm.radio" tätig. Nach einer Pause startete das Projekt als Teil des animenmore (e.V.) im Jahr 2009 erneut, bei welchem ich ein weiteres Mal mit unter in der Redaktion tätig war. Nach Auflösung des Vereins in 2015, beschloss ich weiterhin in dieser Art in meiner Freizeit tätig zu sein und startete mein eigenes Projekt mit "Nerdjournal".

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