6. Juli 2022

Review: Haikyuu!! Vol. 1

Haikyuu!!
ハイキュー! Vol. 1

Publisher (DE): peppermint anime
Medium: Bluray und DVD
Veröffentlicht am: 25. August 2017
Preis: 36-39€

 
Hintergrund
Alles begann mit einem Manga, dessen Publikation beim Shueisha Magazin Shonen Jump Next im Jahre 2011 startete. Nach der Einstellung des Magazins erschien erst ein weiteres Kapitel im Weekly Shonen Jump, wobei am April 2012 dann wöchentlich weitere Kapitel des Manga in Weekly Shonen Jump erschienen und noch erscheinen. Bisher umfasst das Werk von Haruichi Furodate 26 Bände und ist bisher noch nicht abgeschlossen.

Ebenso gab es 2012 ein Radio-Hörspiel, welches im Programm Sakiyomi Jum-Bang! Von TV Tokyo mit gleichem Namen ausgestrahlt. Es wurde danach auch auf der Webseite von Vomic, was zum Shueisha Verlag gehört, veröffentlicht.

Der Manga wird ab Oktober 2017 bei KAZE Manga in deutscher Übersetzung erscheinen.

Aufmachung, Extras und Umfang
Nach direktem Start und kurzem Video mit Warnhinweisen landet man auch schon gleich im Menü. Dieses ist übersichtlich gehalten, denn es gibt nicht viele Punkte. Es ist jedoch mit dem Opening Theme untermalt und es zeigt Szenen aus der Serie.
Neben „Allem Abspielen“, was die Folgen direkt startet mit den typischen Abspieleinstellungen des Geräts, geht es dann auch schon los.
Danach folgen die Punkte „Folgen“, in der man die einzelnen Episoden anwählen kann, die nur mit Episodentiteln im Hauptmenü angezeigt werden. Unter „Einstellungen“ gibt es die Möglichkeit die deutsche oder japansiche Tonspur auszuwählen, wie auch deutsche Untertitel an- oder auszustellen. Eine Abweichung gibt es bei „Credits“, da dies ein Video startet, welches zwar auch musikalisch und mit einem Clip mit Szenen aus den Folgen versehen ist, jedoch eine andere Darstellung hat, als das normale Menü. Unter „Trailer“ findet hier deutsche Trailer zu „Cowboy Bebop“, „Assassination Classroom“, „Fate: Grand/Order“ und „Erased“.

Als physisches Extra liegt dem Amaray-Case ein Code bei, mit welchem man bis zu einem angegebenen Datum, die Folgen auch kostenlos auf Akiba-Pass freischalten kann.

Das Cover ist kein Wendecover, jedoch hat es eine kleine Darstellung von Hinata und Kageyama. Das FSK Logo aus dem Cover kann man so leider nicht verschwinden lassen, sollte es jemanden stören, aber dafür liegt dem Vol. 1 ein kleiner Pappschuber bei, auf welchem ebenfalls das FSK Logo zu sehen ist, aber mit etwas Mühe kann dieser Aufkleber entfernt werden.

 

Bild, Ton und Untertitel
Bild- und Tonqualität, wie auch die Untertitel sind einwandfrei. Es konnte selbst kein Rauschen oder Flackern wahrgenommen werden.
Darstellung in Panorama, Cinema oder anderen TV-Darstellungen (abhängig vom Gerät) gehen ebenfalls ohne Probleme und verursachen keinerlei Verzerrungen oder Verpixelung des Bildes oder der Untertitel.

Ein Wechsel zwischen den Tonspuren, von deutsch zu japanisch oder von japanisch zu deutsch verläuft ebenfalls ohne große Probleme. Dass für ein paar Sekunden beim Wechsel der Tonspur diese aussetzen sollte aber verständlich sein und somit sollte man vorher sich überlegen in welcher Sprache man die Folgen anschauen möchte.

Die Untertitel sind in weiß gehalten und können auch aus einiger Entfernung noch gelesen werden, wobei vielleicht eine Umrandung in schwarz von Vorteil gewesen wären.

Sprecher

Rolle Japanischer Sprecher Deutscher Sprecher
Shouyou Hinata Ayumu Murase Christian Zeiger
Tobio Kageyama Kaito Ishikawa Roman Wolko
Daichi Sawamura Satoshi Hino Arne Stephan
Kei Tsukishima Kouki Uchiyama >Dirk Stollberg
Ittetsu Takeda >Hiroshi Kamiya Julien Haggége
Koushi Sugawara Miyu Irino Konrad Bösherz
Ryuunosuke Tanaka Yuu Hayashi Jan Rohrbach
Tadashi Yamaguchi Souma Saitou Sebastian Kluckert
Keishin Ukai Kazunari Tanaka Nick Forsberg
Kiyoko Shimizu Kaori Nazuka Birte Baumgardt
Chikara Ennoshita Toshiki Masuda Raúl Richter
Akira Kunimi Atsushi Tamaru Lasse Dreyer
Shibayama Takumi Watanabe >Christopher Kohn
Yuutarou Kindaichi Makoto Furukawa Sebastian Fitzner
Natsu Hinata Haruka Yamazaki Charlotte Uhlig
Shigeru Yahaba Kengo Kawanishi Marcel Mann
Yui Michimiya Asami Seto Rieke Werner

 

Inhalt
Der Mittelschüler Hinata ist begeistert vom Volleyballspielen. Obwohl er für den Sport eigentlich etwas zu klein geraten ist, legt er sich mächtig ins Zeug den Volleyballclub an seiner Schule wieder aufleben zu lassen. Voller Euphorie treten die Jungs bei ihrem ersten Turnier an und werden von Kageyama und seinem Team gnadenlos vernichtet. Doch Hinata will nicht aufgeben und schwört, ihn eines Tages zu besiegen.

Leider macht ihm der Wechsel auf die Oberschule aber einen Strich durch die Rechnung: Plötzlich findet er sich nämlich im gleichen Team wie sein „Erzfeind“ wieder. So müssen aus den Rivalen in kürzester Zeit Kameraden werden, was sich aufgrund der Ausgangslage schwieriger gestaltet, als man denkt.

Daten

Tonspur Japanisch (DTS-HD Master 2.0)
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel Deutsch
Bild 16 : 9 / 1.77:1 – 1080p
Genre Comedy, Sport
Altersfreigabe Ab 6 Jahren

 

Bemerkungen
Sollte man den Anime schon vom Simulcast von peppermint anime/Akiba Pass her kennen, kann man sich ruhig den Anime auch ein weiteres Mal anschauen. Ebenso in der deutschen Synchro. Sollte man die japanische Tonspur bevorzugen, kann man diese ja auch aktivieren und so schauen. Deutsche Sprecher, die die eine oder andere Rolle übernommen haben, könnten einem bekannt vorkommen. Ein Beispiel wäre da Koushi Sugawara, der von Konrad Bösherz gesprochen wird. Bösherz könnte dem einen oder anderen von YuGiOh bekannt vorkommen, da er dort Yugi Muto sprach. Oder auch im 20. Kinofilm zu Detektiv Conan den Charakter Toru Amuro/Bourbon spricht.

Herzlichen Dank an peppermint anime für die Bereitstellung eines Rezessionsexemplares!

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    Bild - 90%
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    Ton - 90%
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    Story - 80%
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Kyo

Im Zeitraum von 2005-2007 war ich bei der Redaktion des ehemaligen Webradio-Projekts "anm.radio" tätig. Nach einer Pause startete das Projekt als Teil des animenmore (e.V.) im Jahr 2009 erneut, bei welchem ich ein weiteres Mal mit unter in der Redaktion tätig war. Nach Auflösung des Vereins in 2015, beschloss ich weiterhin in dieser Art in meiner Freizeit tätig zu sein und startete mein eigenes Projekt mit "Nerdjournal".

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