5. Juli 2022

Youtube und GEMA – Gesperrte Videos sind nun verfügbar

Wollte man in den vergangenen Jahren ein Video auf Youtube sich anschauen, kam es vor, dass man folgende Nachricht las: „Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar.“
Dies führte zu vielen Aufregungen und auch Diskussionen, wieso GEMA und YouTube sich nicht einigen konnten.
Doch nun scheint dies ein Ende zu haben. Denn YouTube und die GEMA haben sich nach langem endlich auf einen Lizenzvertrag geeinigt, wie es nun von beiden Seiten bestätigt wurde.
YouTube ist ein Tochterunternehmen von Google, und zahlt nun eine Abgabe an die Gema, durch die die YouTube-Nutzer nun mit sofortiger Wirkung Zugang zu Musikclips erhalten werden, die vorher nicht verfügbar waren. Dies betrifft Videos von über 70.000 Gema-Mitgliedern, sowie Künstler, die durch die Gema im Ausland vertreten werden. Auch japanische Künstler, wie BUMP OF CHICKEN, ONE OK ROCK oder Bands und Künstler, die durch avex vertreten werden.
Durch den nun zustande gekommenen Vertrag werden Künstler nun auch durch das Abspielen derer Videos auf der Plattform bezahlt, wie es laut Gema-Mitteilung heißt. Wie hoch der Beitrag ist, der an die Gema geht, ist jedoch nichts bekannt. Eines ist jedoch noch bekannt: Im Gegenzug wird die Gema das Bezahlangebot „YouTube Red“ unterstützen, sobald dies in Deutschland eingeführt wird.

Noch sind nicht alle Videos freigegeben, für die der neue Lizenzvertrag gilt. Es wird noch eine Weile dauern, bis somit alle entsprechenden Videos verfügbar sind. Und die Sperrung von Videos verschwindet nicht komplett. Videos von Künstlern oder Plattenfirma, die kein Mitglied der Gema sind, werden weiterhin gesperrt sein.

Quelle: FAZ

Social Media

Kyo

Im Zeitraum von 2005-2007 war ich bei der Redaktion des ehemaligen Webradio-Projekts "anm.radio" tätig. Nach einer Pause startete das Projekt als Teil des animenmore (e.V.) im Jahr 2009 erneut, bei welchem ich ein weiteres Mal mit unter in der Redaktion tätig war. Nach Auflösung des Vereins in 2015, beschloss ich weiterhin in dieser Art in meiner Freizeit tätig zu sein und startete mein eigenes Projekt mit "Nerdjournal".

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