28. November 2022

Con-Bericht: Wie.MAI.KAI

wiemaikai

Über den Zeitraum vom 1.-2. Juni 2013 fand im Bürgerhaus Mainz-Kastel auch diesmal wieder die Wie.Mai.Kai statt. Jedoch war dies unser erster Besuch dieser Convention und wir waren nur am Samstag für euch vor Ort.

Unser Besuch begann damit, dass wir erst einmal eine Schlange von wartenden Besuchern vor der Tür vorfanden. Somit war dies schon von etwas weiterweg ein gutes Anzeichen, wo genau man hin muss, um den Eingang zu finden.
Vor Ort hieß es dann einmal die Karten als Pressebesucher bekommen. Und wenn man nun denkt, es gab dort einfache Karten, der liegt falsch. Es gab Armbändchen, wie es auch schon auf der ein oder anderen AnimagiC gab oder bei der Gamescom (für die Altersstufen für den Zugang mancher Spieletest-Stationen).

Im Gebäude drinnen gab es dann auch gleich einen Taschencheck, wie auch die Waffenabgabe, bevor man von Helfern eine Con-Tüte ausgehändigt bekam.
Die genutzte Fläche der Con erstreckte sich über drei Etagen, auf welche wir Stück für Stück zu sprechen kommen und auf den einen oder anderen Programmpunkt eingehen werden.

Im Untergeschoss, welches man über eine Treppe hinter dem Maid-Cafe betreten konnte, war für die Besucher u. a. ein Go-Bereich vorzufinden, wie auch ein Games-Room. Eine Überraschung war, dass der Raum eigentlich als Kegelbahn genutzt wird. Aber um zurück auf die Spiele zu kommen, gab es dort die Möglichkeit an einigen aufgestellten Fernsehern das ein oder andere Konsolenspiel zu testen. Aber auch per Beamer konnte man ein Spiel anspielen, wenn es denn mal nicht belegt war.
Ein Spiele-Wettbewerb gab es ebenfalls, jedoch haben wir nicht daran teilgenommen bzw. keinerlei weiteren Informationen darüber, welches Spiel genau gespielt wurde bzw. wer es am Schluss gewann.

Im Erdgeschoss befanden sich, wie schon erwähnt, die Waffenabgabe im Eingangsbereich und im Anschluss der erste kleine Händlerraum, in dem der ein oder andere viel Geld gelassen hat. Hatte man Hunger, brauchte man es von dort nicht weit und man konnte es sich im Maid-Cafe gemütlich machen, was von vielen Besuchern genutzt wurde.
Ebenso gab es auch Infostände, an denen man zum Beispiel über Kobudo informieren konnte. Oder über den Freigeist e.V. Natürlich waren das nicht alle.

Im Obergeschoss befand sich dann der Bühnensaal, in dem K!seki, Shinji Schneider und Lamia Cross feat. Lutetia ihren Auftritt hatten.

K!seki führten das Stück „Tsubasa RESEVoir Chronicle –  Symphonie des Schicksals“ auf.
In diesem Stück geht es darum, dass die Gruppe um Shaolan und Sakura in einem Land ankommen und auch gleich auf ihre Art und Weise neue Freundschaften mit zwei Einheimischen schließen. Diese heißen Kobato und Fujimoto.
Und natürlich heißt es auch, sie erleben wieder mal ein Abenteuer. Diesmal geht es sogar in die Unterwelt.
Die Charaktere wurden gut umgesetzt und haben sich meist so verhalten, wie man es vom Manga und Anime her kennt. Da es auf keinem Abenteuer aus dem Manga oder Anime basiert, gab es natürlich auch Charaktere, die von der Gruppe selbst entwickelt wurden.
Die Kostüme waren im Ganzen auch sehr gut geraten und das Stück an sich war an einigen Stellen recht witzig, dank so mancher lustigen Tanzeinlage.

Kritik gibt es aber auch, denn die Stimmen waren bei so manchem Lied sehr schief oder wenn ein Charakter laut lachte oder schrie, hätte man in diesem Moment das Mikrofon weghalten oder leiser schalten sollen. Denn dies kam den Ohren der Zuschauer nicht zu gute.
Das auch ab und an das ein oder andere Mikrofon nicht wirklich arbeiten wollte, dafür kann die Gruppe an sich ja nichts, jedoch hätte man vielleicht vorher alle Mikrofone einen Test unterziehen sollen. Sofern diese Ausfälle zufällig waren, hätten auch die Techniker der Wie.Mai.Kai nicht viel machen können.

„Just Married“, das aktuelle Programm von Shinji Schneider, wurde ebenfalls auf der Wie.Mai.Kai aufgeführt. Da der Titel zu ihm wie die Faust aufs Auge passte, erzählte er auf seine Art und Weise die merkwürdigen Erlebnisse rund um seine Hochzeit. Somit aus dem Nähkästchen, was sie für diese Tage geplant hatten, wie das große Event von statten gehen sollte und mehr.

Shinji Schneider ist unter den Anime-/Manga-Fans, wie bei Cosplayern ein sehr bekannter Komiker und somit war auch der Bühnensaal bei der Wie.Mai.Kai gut besucht.
Auf seine Art und Weise erzählte er die Erlebnisse, wie den Tag seines Antrages, die Vorbereitungen zum wichtigsten Tag in seinem bisherigen Leben und allem drum herum.
Ebenso von normalerweise nicht witzigen Sachen, wie dem Autounfall, welcher sich kurz vor der Trauung ereignete. Aber auf seine Art fand er auch an dieser Sache etwas lustiges, welches auch während seines Auftrittes herüberkam.

Ebenso gab er einige Lieder zum Besten, wie „Mädel“, „Die Schöne und das Biest“, „Der Helfer-Song“ oder auch das Neon Genesis Evangelion Opening „Zankoku na tenshi no thesis“.

Sein Programm wurde durch die Untermalung mit Bildern, welche an die Leinwand auf der Bühne, sehr gut umgesetzt.

Die Workshops haben wir uns nicht angesehen, da in dem Moment, in denen wir in der Nähe des Raumes waren, dieser immer gut besucht  war.
Jedoch gab es so einige, wie einen japanisch sprechen-Workshop, Plüschis nähen und Cosplay Make-Up. Somit wurde einiges geboten, was sicherlich dem einen oder anderen Spaß gemacht hat und man vielleicht das ein oder andere neue lernen konnte.

Genauso auch die Räume des Bring & Buy, wie der zweite Händlerraum, der im Vergleich zum Raum im Erdgeschoss etwas größer und ein paar mehr Händler anzutreffen waren.
Die Herzen von so manchen taten sicher den einen oder anderen Sprung, bei einem Blick auf die Waren der Händler. Denn nicht nur Anime und Manga-Merchandise war vorzufinden, auch Tassen, Sticker und Plüschis zu der einen oder anderen US/UK-Serie gab es.

Gegen Abend fand dann im Bühnensaal das Konzert von Lamia Cross feat. Lutetia statt.
Der Saal ist für so Art von Konzerten nicht wirklich geeignet. Aber für die gegebenen Möglichkeiten war es so weit in Ordnung.
Die Musik ist so manchen sehr ungewohnt, da es ein Mix aus Heavy Metal und Dance ist, wobei die Lyrics dann auch noch in verschiedenen Sprachen sind, wie japanisch, französisch und englisch.

Persönliches Fazit
(Kyo) Für eine kleine Con, wie die Wie.Mai.Kai, ist es sicherlich ein Highlight für diejenigen aus der Region, die nicht so einfach zu großen Cons, wie die Connichi, AnimagiC oder dergleichen können. Ebenso ist es eine gute Möglichkeit sich mit Freunden zu treffen und gemeinsam zu verbringen.
Mal sehen, wie sich die Wie.Mai.Kai über die kommenden Jahre entwickeln wird.

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Kyo

Im Zeitraum von 2005-2007 war ich bei der Redaktion des ehemaligen Webradio-Projekts "anm.radio" tätig. Nach einer Pause startete das Projekt als Teil des animenmore (e.V.) im Jahr 2009 erneut, bei welchem ich ein weiteres Mal mit unter in der Redaktion tätig war. Nach Auflösung des Vereins in 2015, beschloss ich weiterhin in dieser Art in meiner Freizeit tätig zu sein und startete mein eigenes Projekt mit "Nerdjournal".

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